Als Anna von der Toilette zurück kam, bemerkte sie sofort,
dass Fritz ganz unruhig war. Er spielte mit seinen Fingern, warf einen nervösen
Blick über die Kabine, und hatte angefangen zu schwitzen. Anna setzte sich ihm gegenüber und fragte, “Was ist los? Ist etwas passiert, während ich weg
war?” Fritz erzählte ihr von dem Mann mit dem großen Muttermal, der gerade mit
ihm gesprochen hatte. Anna schrie, “Planänderung! Wir müssen ihm folgen!
In welche Richtung ist er gegangen?” Fritz, aufgeschreckt, winkte
nach links mit dem Kopf. Ohne ein Wort zu sagen, sprang Anna von ihrem Platz,
um den Mann zu verfolgen. Es war nicht lange bis sie ihn fand. Er sah traurig aber ruhig aus, seine Augen auf die Landschaft aus dem Fenster konzentriert, und sein
Muttermal war komplett sichtbar. In seiner Hand war eine Pampelmuse,
die er vorsichtig schälte.
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Mittlerweile fand Clenin seinen Platz auf dem Schiff nach
Norwegen. Er nahm ein paar Tabletten, um die Reisekrankheit zu verhindern, und erinnerte sich dann an seine Tage an der Uni in Bern. Damals kannte er Ulrich und
auch Ulrichs besten Freund, der Jürgen heißt. Die beiden waren unzertrennlich, und sie planten, nach
ihrem Abschluss auf eine Reise nach Bergen, Norwegen zu gehen. Aber es
passierte nicht und Jürgen machte die Reise allein und kam nie zurück—oder so dachte jedenfalls jeder.
Clenins Gedankendang war durch die Nachrichten im Fernsehen gestört. "Ein junges Mädchen wurde in einem Wald in der Nähe von Bern erstochen," sagte die Nachrichtensprecherin. "Der Täter ist noch unbekannt."
die Planänderung: change of plan
winkte: motioned
verfolgen: to pursue someone
sichtbar: exposed
die Pampelmuse: grapefruit
die Pampelmuse: grapefruit
schälte: peeled
unzertrennlich: inseparable
der Gedankendang: train of thought
erstochen: stabbed to death.

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